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12. November 2014

Buch: Bitcoin kurz & gut


Was sind Bitcoins eigentlich? Inzwischen taucht der Name Bitcoin langsam im Alltag auf, das Fernsehen berichtet darüber und auch gewisse Totholzmedien haben sie als Thema zur Schlagzeile entdeckt - meist negativ behaftet. Das Böse Internet...
Wird also Zeit sich mal selbst damit näher zu beschäftigen. Mit der Buchreihe kurz & gut bietet der O’Reilly Verlag dazu diese kleine Buch 'Bitcoin - kurz & gut' an. Auf knapp 200 Seiten erfährt der geneigte Leser übersichtlich die wichtigsten Dinge rund um das Thema digitales Geld aka Bitcoin.
Bitcoin
Der Autor Jörg Platzer ist Mitglied der Crypto Economics Consulting Group und Vorstandsmitglied des Bundesverband Bitcoin. In Berlin ist er selbst seit Jahren aktiver Bitcoin Anwender und Nutzer. In seiner Bar ROOM77 kann der Gast mit Bitcoin zahlen.
Er erläutert locker und verständlich die Hintergründe zu Bitcoins. Wie entsteht das digitale Geld eigentlich und welche Bedeutung haben diese Mechanismen? Wie kann ich Bitcoins selbst bekommen? Wie verwende ich Bitcoins als Geld? Welche Softwareprodukte gibt es?
Wie gesagt das Buch bietet kurz und verständlich einen großen Bogen durch das Thema Bitcoin. Dabei geht es stellenweise technisch zu, aber immer sind seine Erläuterungen auch ohne Vorkenntnisse verständlich geschrieben.
Das Buch bietet somit den idealen Ausgangspunkt um in das Thema Einzusteigen oder sich einen schnellen, guten Einblick darüber zu verschaffen. Wissen statt Parolen aus den Medien!
1. Auflage September 2014
ISBN 978-3-95561-650-2 
208 Seiten, broschiert
Preis: 12,90 Euro
eBook-Format: PDF, 9,90 Euro

17. April 2014

Neustart ins Neuland

Von digitalen Welten keine Ahnung? Alles Neuland? Aber interessiert was da so abläuft?Dann riskiert doch mal einen Blick in das neue Magazin Neustart von den Machern des t3n Magazins. Die waren so nett mir vorab einen Blick in die erste Ausgabe zu erlauben. Und der hat mir gefallen!
Neustart
In lockerer Abfolge geht es um Einblicke in die digitalen Themen unserer Zeit, aktuelle Technologien wechseln sich mit Vorstellungen von Start-ups und deren Gründern. Aber auch kritische Töne über den Vormarsch des Digitalen finden sich in dem Heft, neben einer spannenden Vorstellung eines Profigamers und eines Berichtes über die Gefährdungen durch Cyber-Krieger und über "Deutschland: Digitales Entwicklungsland?".
Das Heft ließt sich flüssig, die Geschichten machen Laune beim Lesen und für (fast) jeden findet sich etwas Interessantes im Themenmix. Eine gute Vorstellung der Themen bietet auch die zugehörige Webseite neustart-magazin.de - schaut einfach mal vorbei, das Neustart-Team freut sich auf dein Feedback.
Empfehlenswert ist das Heft allen, die mal etwas mehr hinter den digitalen Schlagworten gucken möchten - ohne dafür gleich ein Informatikstudium zu absolvieren. Alle die sich Neuland etwas mehr erschließen wollen, bietet Neustart einen tollen Einstieg mit gut gemachten Storys und viel Abwechslungen. Ich bin gespannt ob sich Neustart durchsetzen wird und wie sich das Magazin im Laufe der Zeit weiterentwickelt.
Ab sofort kannst gibt es Neustart im Handel zu kaufen. 116 Seiten gefüllt mit spannenden Reportagen, Portraits und Storys aus der digitalen Welt für nur 3,90 Euro.

7. April 2014

Buch: New Business Order


Der Titel ist so schön zweideutig, denn in den kommenden Jahrzehnten bricht die bisherige 'alte' Wirtschaftsordnung um oder wie es zu dem Buch heißt:
Kleine Start-ups haben gerade erst angefangen, etablierte Unternehmen aufzumischen: durch neue Produkte, Ideen, Prozesse und eine Kultur der Offenheit. Sie sind nah am Kunden, einfallsreich und hoch flexibel. Sie entdecken neue Märkte – rund um Mobilität, Konsumgüter, Beratung und viele andere Bereiche – und nutzen die Chancen, die die Großen verschlafen.
Diese Firmen sind nicht zwingend nur Start-ups, im Buch gibt es etliche Beispiele auch von langjährigen Unternehmen. Aber allen ist gemein, dass sie flexibler agieren und einfach näher am Markt und ihren Kunden sind. Den etablierten Branchenkönigen werden diese Firmen einen heftigen Wettbewerb liefern. Parallel entwickeln sich in diesen neuen Unternehmen dabei die dazu passenden, neue Geschäftsmodelle. Diese basieren auf Werten wie Offenheit, Neugierde, enger Kontakt zum Kunden und enger Vernetzung untereinander. Klassische Hierarchien sind ihnenfremd, was allerdings nicht mit Chaos gleichgesetzt werden darf. Wer dies tut, unterschätzt diese neuen Wettbewerber!
Beispiele wo neue Unternehmen die alten hinwegfegen kennt eigentlich (fast) jeder. Bekannt ist der Absturz der ehemaligen Weltfirmen Nokia, einst die Firma für Mobiltelefone und heute? Die Handysparte wurde verkauft, der Wert des Unternehmens ist stark gesunken. Die Ursache ist warum das passierte ist auch bekannt. Nokia hat den Trend zum Smartphone nicht erkannt und sich dann zu lange sich diesen Wandel im Handymarkt verweigert. Stattdessen ist nun ein im Telefonmarkt völliger 'Neuling' im Telefonmarkt ganz vorne - Apple.
Das ist sicherlich eines der bekanntesten Beispiele, andere betreffen den Musikmarkt wo der Weg weg von der CD zum Streaming nicht durch die etablierten Musikverlage beschritten wurde.
Solche Veränderungen in der Wirtschaft sind per se nichts neues. Firmen steigen auf, sind einige Zeit topp und dann wieder weg vom Fenster. Der Unterschied gegenüber früheren Zeiten, liegt heute in den veränderten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. In transparenten Märkten kommt es auf schnelle Reaktionen an, die Kunden wollen individueller bedient werden und vergleichen die Angebote mehr als es früher ihnen überhaupt möglich war. Diese Umstände werden dabei durch den digitalen Wandel maßgeblich vorangetrieben und das mittlerweile in (fast) allen Branchen!
Das Internet als weltumspannendes Kommunikationsnetz sorgt dafür, dass Informationen sofort weltweit verfügbar sind.
In ihrem Buch ‚New Business Order‘ stellen die beiden Autoren Christoph Giesa und Lena Schiller Clausen diese neuen Ordnung an Hand von realen Firmen vor. Dabei handelt es sich nicht nur um Start-ups, auch etablierte Firmen, die den Wandel vollzogen haben, werden vorgestellt. Die vielen Beispiele sollen zum Nachdenken anregen, sollen Muster sein ohne dabei als How-to verstanden zu werden!
Das Buch gliedert sich in drei, logisch aufeinander aufbauende, Abschnitte. Der erste Teil bringt uns die sich gerade entwickelnden Umwälzungen näher. Was sind das für Herausforderungen vor denen die Unternehmen stehen und warum reagieren so viele falsch drauf? Das wird dann im Teil zwei untermauert durch Beispiele von Unternehmen die bereits auf diesen neuen Wegen unterwegssind. Was haben diese anders gemacht, worin unterscheiden sich deren Geschäftsmodelle zu den bisherigen? Im letzten Teil wagen die Autoren sich dann daran die hinter dieser Entwicklung stehenden Prinzipien und Modelle mit bekannten Theorien zu belegen. Dazu liefern die beiden Autoren am Ende eines jeden Kapitels eine Zusammenfassung von Merksätzen und, was mir noch mehr gefiel, mit weiterführenden Literaturhinweisen. Super.
Das Buch bietet eine Fülle an Informationen wie es Firmen gelingt einen Markt neu aufzurollen. Und dieser Wandel geschieht immer öfter durch branchenfremde Firmen, die in andere Märkte einbrechen. Aktuellstes Beispiel sehe ich dazu im TV-Markt, wo inzwischen Amazon, Netflix, Google und Co. den traditionellen Sendeanstalten das Fürchten lehren. Fernsehen, wie wir es heute kennen, wird in spätestens fünf Jahren anders aussehen, total anders!
Dieses Buch fesselt einen, wer mit wachen Augen das Treiben der Wirtschaft verfolgt, wird sehr vieles plötzlich mit anderen Augen wahrnehmen. Der hier beschriebene Wandel findet jetzt statt.
Das Fazit: Ja, wir leben in einer spannenden Zeit und dieses Buch öffnet einem die Tür dazu.
http://www.amazon.de/New-Business-Order-Wirtschaft-Gesellschaft/dp/3446438742/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1396900374&tag=o00c-21&sr=1-1&keywords=new+business+order

New Business OrderWie Start-ups Wirtschaft und Gesellschaft verändern
Erscheinungsdatum: 24.02.2014
Fester Einband, 316 Seiten
Preis: 19,90 €
ISBN 978-3-446-43874-3

26. Februar 2014

Buch: Weniger schlecht programmieren

Viele von uns programmieren aus Spaß als Hobby, bei Open Source Projekten oder weil es ihr Beruf erfordert. Die Mehrzahl hat irgendwann einmal Schulungen dazu durchgemacht oder es im Studium gelernt, sind also echte Programmierer.
Da gibt es dann die schnellen Hacker, die genialen Entwickler und die trickreichen Codeknipser - sie alle erstellen tagein tagaus neuen Code. Aber wie Unterscheidet sich guter, effizienter Programmcode von genialen, aber schlicht weg miesen Code?
"Any fool can write code that a computer can understand. Good pogrammers write code that humans can understand."
Martin Fowler, 'Refactoring'
Dieser Satz sagt eigentlich schon alles darüber aus, was das Buch "Weniger schlecht programmieren" von Kathrin Passig und Johannes Jander aus dem O'Reilly Verlag vermitteln möchte. In gut verständlicher Sprache und einem lockeren Schreibstil führen die beiden den Leser durch die Fallgruben in der Programmierung. Dabei wendet sich das Buch mehrheitlich an die ungeübteren Programmierer. Ihnen wollen die beiden Autoren Hilfestellungen geben, um sich selbst weiter zu verbessern und irgendwann dann hoffentlich ein guter Programmierer zu werden. Den
"Ein Experte ist jemand, der auf einem Spezialgebiet alle denkbaren Fehler bereits gemacht hat."Niels Bohr, Nobelpreisträger für Physik
Das Buch geht dabei praxisbezogen vor. Es führt den Leser von Namenskonventionen über Toolunterstützung hin zu Themen wie Fehlersuche (Debugging), Wiederverwendung (Refactoring) und zu grundlegenden Konzepten in der Programmierung. Dabei sind die Beispiele meist so gehalten, dass diese sich auf (fast) jede Programmiersprache übertragen lassen.
Guter Programmcode ist für jeden leicht verständlich, auch für den Ersteller selbst drei Wochen später! Das Buch will hier kompetent Hilfe bieten und selbst langjährige Coder werden sicherlich noch den einen oder anderen Teil darin finden. Damit sticht dieses Werk wohltuend aus der Menge der Programmierratgeber heraus. Hier wird konkret und aus der Praxis über die does und don'ts gesprochen. Selbst lesen und dann als Nachschlagewerk weiter verwenden!
Weniger_schlecht_prog





  1. Auflage Dezember 2013
  456 Seiten, broschiert
  24,90 Euro 
  
  eBook-Format: PDF, EPUB, MOBI
  
20 Euro

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